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Glossar

CMS, PHP, Accessibility, XHTML und Barrierefreiheit. Bei solch einer Abkürzungs- und Begriffsflut kann man schon mal die Übersicht verlieren. Diese Glossar soll ihnen dabei helfen, jedenfalls auf Kay-Kazemi.de die verwendeten Begriff sofort nachschlagen zu können.
A

Accessibility

Mit Accessibility wird die Eigenschaft einer WWW-Site bezeichnet, barrierefrei, d.h. für alle Interessierten, auch solche mit Behinderungen irgendeiner Art, zugänglich zu sein. Basis sind die Arbeiten des W3C », mit dem Ziel, Standards für den barrierefreien Zugang zu Internet-Angeboten zu setzen. Erklärtes Ziel des W3C ist es hierbei, das WWW möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Dazu gehören auch Menschen mit verschiedenen Behinderungen. Im Rahmen der Web Accessibility Initiative (WAI ») veröffentlichte das W3C daher bereits 1999 Standards für barrierefreies Webdesign. In den „Web Content Accessibility Guidelines 1.0“ (WCAG 1.0) werden sowohl Anforderungen an die Site-Programmierung als auch an Inhaltsarchitekturen, Layout-Grundlagen und Technologie-Verwendung gestellt. Insbesondere gelten die Richtlinien zur barrierefreien Seitengestaltung des W3C-WAI WCAG 1.0 als grundlegender Standard, auf dem viele weitergehende Richtlinien aufbauen. So z.B. die Section 508 in den USA und die Barrierefreie Informationstechnik Verordnung BITV » in Deutschland.

B

Blog

Ein Weblog oder Blog (ein Kunstwort aus 'Web' und 'Logbuch') ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Neue Einträge stehen an oberster Stelle, ältere folgen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge. In einem typischen Weblog hält ein Autor (der Blogger) seine 'Surftour' durch das Internet fest, indem er zu besuchten Seiten einen Eintrag schreibt. Es gibt aber auch Fach-Weblogs, in denen ein Autor Artikel zu einem bestimmten Thema veröffentlicht. Andere Blogger teilen auf ihrer Webseite Einzelheiten aus ihrem privaten Leben mit. Typischerweise linken Blogger auf andere Webseiten und kommentieren aktuelle Ereignisse. Weblogs sind vergleichbar mit Newslettern oder Kolumnen, jedoch persönlicher - sie selektieren und kommentieren oft einseitig. Weblogs sind demnach keine Alternative zu (Online-)Zeitungen, sondern eine Ergänzung. Im Idealfall reagieren Weblogs schneller auf Trends oder bieten weiterführende Informationen bzw. Links zu bestimmten Themen. Die meisten Weblogs haben eine Kommentarfunktion, die es den Lesern ermöglicht, einen Eintrag zu kommentieren und so mit dem Autor oder anderen Lesern zu diskutieren. Charakteristisch für Weblog-Software ist, dass es mit ihr sehr einfach ist, Webseiten zu publizieren. Weblog-Systeme sind einfache Content-Management-Systeme (CMS »), die ein einfaches Einfügen neuer Inhalte sowie die Veränderung bestehender Inhalte auch für Nutzer ermöglichen, die über keine oder nur geringe Webdesign-Kenntnisse verfügen. Die gestalterische Anpassung an die persönlichen Vorlieben des Nutzers lässt sich bei vielen Weblogs mit Hilfe von Templates vornehmen.
C

Corporate Design

Corporate Design (CD) ist ein Teilbereich der Corporate Identity (CI ») und beinhaltet das gesamte visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Organisation. Dazu gehören sowohl die Gestaltung der Kommunikationsmittel (z.B. Firmenzeichen, Geschäftspapiere, Werbemittel, Verpackungen) als auch das Produktdesign. Die Gestaltung aller Elemente des Corporate Design geschieht unter einheitlichen Gesichtspunkten, um bei jedem Kontakt einen Wiedererkennungseffekt zu erreichen.

Content-Management-System

Abkürzung für Content-Management-System, eine Software zur Verwaltung des Inhalts einer Website oder auch von anderen Informationsangeboten. Content-Management-Systeme trennen Inhalt von Gestaltung und Funktion. Sie erlauben auch dem Laien, ohne Kenntnis von Programmiersprachen oder HTML , die Aktualisierung oder Neuerstellung von Inhalten für die WWW-Site. Bei serverbasierten CMS können die Inhalte dabei einfach über einen Web-Browser, von jedem Ort der Welt aus, verwaltet werden.

Community

Eine Online-Community im Internet versteht man als Plattform zur Begegnung zwischen Menschen mit gleichen Interessengebieten, die sich unterhalten und informieren können. In einer Community treffen sich also Gleichgesinnte. Eine Community bietet die grundlegenden Werkzeuge zur Kommunikation wie Foren, Chatsysteme, Newsboard, Tauschbörsen, uvm. Je nach Zielgruppe werden die Funktionen abgestimmt und auf die Interessen der Benutzer zugeschnitten. Hierbei sind Rückmeldungen von Nutzern (Wünsche, Anfragen, Ideen) sinnvoll, da sie zur Steigerung der Attraktivität und Akzeptanz beitragen. Communities leben von der Aktivität Ihrer Benutzer und der Attraktivität von Zusatzfunktionen (Spielen, Quiz, Gewinnspiele, Wettbewerbe). Eine Community muss aufgebaut, gepflegt und betreut werden, so dass die Menschen sich und ihr Interessengebiet wiederfinden und sich darauf freuen die Community wieder zu besuchen.

CSS

Cascading Style Sheets (CSS) ist eine deklarative Stylesheet-Sprache für strukturierte Dokumente (z.B. HTML und XML). Über CSS wird dabei die Darstellung von Texten und anderen Inhalten (die in HTML bzw. XML beschrieben sind) definiert. Durch die Trennung von Stil und Inhalt wird das Veröffentlichen und das Betreuen von Webseiten vereinfacht. CSS wird vom W3C » spezifiziert. Die CSS1-Spezifikation (1996) ist in aktuellen Browsern mittlerweile nahezu vollständig umgesetzt, von CSS2 (1998) sind einige Elemente bereits weit verbreitet (wie zum Beispiel position:absolute), aber Fehler und Lücken in den Implementierungen machen die praktische Anwendung schwerer denn nötig. Die Fähigkeiten von CSS sind vielfältig. Neben diversen, weit über HTML 3.2 hinausgehenden Fähigkeiten im Farb- und Schriftbereich, die sich allerdings (noch) nicht mit spezialisierten Textsatzsprachen wie TeX messen können, bietet es etwa Positionierung, Hintergrundbilder, Vorlesestimmen ("aural") sowie noch einiges mehr.
G

GPL

Die GNU General Public License (GPL) ist eine von der Free Software Foundation herausgegebene Lizenz für die Lizenzierung freier (kostenloser) Software. Die GPL gewährt jedermann die folgenden vier Freiheiten/Pflichten als Bestandteile der Lizenz:
  • 1. Die Freiheit, ein Programm für jeden Zweck zu nutzen
  • 2. Die Freiheit, Kopien des Programms zu verkaufen oder kostenlos zu verteilen (wobei der Quellcode mitverteilt werden oder öffentlich verfügbar sein muss)
  • 3. Die Freiheit, ein Programm den eigenen Bedürfnissen entsprechend zu ändern (die Verfügbarkeit des Quellcodes ist durch 2. garantiert).
  • 4. Die Freiheit, auch nach 3. veränderte Versionen des Programms unter den Regeln von 2. zu vertreiben (wobei der Quellcode wiederum mitverteilt werden oder öffentlich verfügbar sein muss)
Glossar wird in den nächsten Wochen vervollständigt!